Aktuelles

Wehra-Talsperre

Dammvorschüttung

Die Schluchseewerk AG plant mit einer Dammvorschüttung die Dammstabilität der Wehra-Talsperre bei Durchströmung zu erhöhen. Durch den flächigen Auftrag von Überschüttungsmaterial in verschiedenen Lagen auf der talseitigen Talflanke wird die Standsicherheit erhöht und einer möglichen Beschädigung des Dammes durch hydrologischen Grundbruch und Erosion vorgebeugt.

Die Bauarbeiten wurden im November 2009 aufgenommen und werden voraussichtlich Mitte 2011 abgeschlossen.

Sie umfassen folgende Einzelmaßnahmen:

  • Auftrag von Dränmaterial und Überschüttungsmaterial über eine Höhe von 18 m (25.000 m³)
  • Statische Ertüchtigung und Verlängerung des Zugangsstollens zur Herdmauer
  • Bau einer Gabionenwand von bis zu 5 m Höhe und 160 m Länge
  • Bau von acht Horizontaldräns mittels Horizontalbohrungen in den Dammschüttkörper
  • Ersatzneubau der Reserveabgabeleitung DN 1300

Weiß Ingenieure und Kunz Ingenieure sind an der Planung und Bauausführung mit folgenden Leistungen beteiligt:

  • Planung der Dammvorschüttung mit DGM
  • Planung des Erdmassenmanagements zur Dammvorschüttung und der Baustellenlogistik
  • Planung der baulichen Anpassungen der vorhandenen baulichen Anlagen und Infrastrukturleitungen
  • Planung der Horizontalbohrungen und der Gabionenwand
  • Statische und erdstatische Berechnungen / Tragwerksplanung
  • Örtliche Bauüberwachung
  • Geotechnische Baugrundberatung einschließlich Fremdüberwachung
  • Entwurfsvermessung, Absteckungen, Überwachung Ausführungsvermessung
  • Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination

Die Badische Zeitung und der Südkurier berichten am 27.11.2009 über das Bauvorhaben:

"Wehratalsperre besser gesichert"

"Dammvorschüttung gibt Wehra-Talsperre Halt"